Indikationen

Aufmerksamkeitsstörungen (ADS/ADHS)

ADHS ist eine der häufigsten Störungen des Kindesalters. Kinder mit ADHS sind in ihrer psychischen Entwicklung, schulischen und beruflichen Karrieren sowie sozialen Integration stark gefährdet. Eine Behandlung sollte daher möglichst frühzeitig und multimodal erfolgen. Neurofeedback kann mit einer medikamentösen Behandlung sehr gut kombiniert werden.
In wissenschaftlichen Studien konnte gezeigt werden, dass mit einer Neurofeedbackbehandlung bei Aufmerksamkeitsstörungen (ADS/ADHS) vergleichbare Resultate erzielt werden können wie mit dem Medikament Methylphenidat (Ritalin). Nach einer Neurofeedbacktherapie (ca. 20 Sitzungen) kann die Gabe von Ritalin in der Regel reduziert oder sogar eingestellt werden.

Lern- & Konzentrationsprobleme

Neurofeedback hilft den präfrontalen Kortex (Stirnhirn) besser zu aktivieren und dadurch die Konzentration zu fördern.
Neurofeedback hilft bei Teilleistungsschwächen wie Legasthenie und Dyskalkulie.

Höchstleistung (Peak Performance)

Hochleistungsklienten sind Personen, die Neurofeedback nutzen, um ihre Leistung zu verbessern. Dies sind kompetente und erfolgreiche Menschen, die auf einer höheren Ebene leistungsfähig sein wollen.

Angststörungen & Panikattacken

Neurofeedback hilft bei verschiedenen Angststörungen wie zum Beispiel:

  • Prüfungsangst
  • Flugangst
  • Spinnenphobie
  • Höhenangst
  • Posttraumatische Störungen

Bei einer Angststörung handelt es sich um eine Überreaktion des limbischen Systems: Das limbische System (die Amygdala) übernimmt die Führung und schaltet damit das rationale Gehirn aus. Diesen Kreislauf gilt es zu durchbrechen.

Schlafstörungen

Neurofeedback hilft bei verschiedenen schlafbezogenen Störungen:

  • Ein- und Durchschlafprobleme
  • Albträume
  • Bettnässen
  • Nachtschrecken
  • Schlafwandeln
  • Zähneknirschen

Stimmungstief, Depression

Neurofeedback wirkt stabilisierend bei Stimmungsschwankungen und bei emotionalen Symptomen wie Ärger, Wut und Verzweiflung. Es beruhigt bei negativen Gedanken und ermöglicht Optimismus.
Ein wichtiger Bestandteil einer effektiven Neurofeedbacktherapie bei Depression ist das Training im Tiefenzustand.

Stress, Burnout

Die heutige Gesellschaft verlangt viel ab von uns, sei es bei der Arbeit oder im privaten Bereich. Dabei kann man sich entweder selber zu viel zumuten oder die Umgebung, das heisst die Vorgesetzten, der Partner, die Familie verlangen zu viel von uns und überschätzen uns. Der Körper hält dieser Dauerbelastung längerfristig nicht stand.
Neurofeedback hilft, diesen Permastress abzubauen und Entspannung zu finden.
Eine unter Burnout leidende Person fühlt sich ausgebrannt. Die ständige Überbelastung führt unweigerlich zu Unzufriedenheit und oft auch zu Depressionen. Wenn kein entspannender Ausgleich vorhanden ist, kann das zu einem chronischen Erschöpfungszustand führen. Zu den psychischen Problemen kommen auch körperliche Leiden hinzu, wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Magen- Darmprobleme.

Kopfschmerzen und Migräne

Neurofeedback stabilisiert das zentrale Nervensystem gegen Migräne-Symptome und Kopfschmerzen verschiedener Ursachen.